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MCS im Dialog

Jan Müller führt das Familienunternehmen in dritter Generation und hat die Marke MCS gegründet und von Beginn an geprägt. Ein Gespräch über Kunden, Herausforderungen und Kommunikation.

Welche Branchen bedient MCS SAFETY® primär?

Grundsätzlich entwickeln und produzieren wir seit über 70 Jahren Handschutz-Produkte für jeden Nutzer, der im Arbeitsalltag einer Gefahr ausgesetzt ist. Egal ob mechanisch, thermisch oder chemisch. Unsere Kernkompetenz liegt sicher auf den Bereichen Leder und Strick-Schnittschutz. Aus diesem Grund sind die traditionellen Segmente – Automotive, Stahl, Aluminium sowie Metall und Entsorgung – sicherlich unsere Primärbranchen. Bekannt sind wir allerdings auch für unsere Produktinnovationen, die branchenübergreifend entwickelt werden.

Was war der außergewöhnlichste Einsatz von MCS SAFETY® Produkten?

Da gibt es immer wieder interessante und herausfordernde Aufgaben. Speziell zugeschnittene Lederhandschuhe für Mitarbeiter mit Handbehinderungen beispielsweise. Auch Stich- oder Quetschschutz im Handschuh, vielleicht in Kombination mit thermischem Schutz, sind regelmäßige Kundenanforderungen. Grundsätzlich ist sicher der gesamte Bereich Feuerwehr und Polizei als außergewöhnlich zu bezeichnen. Besonders interessant war in der Vergangenheit ein Handschuhmodell für die Raumfahrt.

Wie international ist MCS SAFETY® aufgestellt?

MCS SAFETY® agiert global. Unsere Werke sind in Indien, China, Sri Lanka und Pakistan ansässig. Gewebe, Stoffe, Leder werden auf dem asiatischen, aber auch auf dem europäischen Markt besorgt (beispielsweise für unser neues Ledermodel ZEUS GREEN). Ebenso ist der Absatzmarkt als global zu definieren. Wir beliefern Kunden in Europa, aber auch in Nordamerika.

Wie werden Kunden auf MCS SAFETY® aufmerksam? Was sind die ersten Schritte in der Zusammenarbeit?

Wir setzen auf Nachhaltigkeit, demnach verfolgen wir eher eine digitale Strategie. Vertreterbesuche werden zwar auch gemacht, überwiegend sprechen wir unsere Kunden aber telefonisch an und stellen Informationen digital, auch über unsere Webseite, zur Verfügung. Der Versand von Mustern ist immer sehr hilfreich, um die Qualität unserer Produkte zu demonstrieren. In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus dem Handel sind wir ebenso bemüht, den persönlichen Kontakt beim Nutzer zu halten. Nutzer-Feedback ist uns sehr wichtig.

Bietet MCS SAFETY® neben „Standard-Produkten“ auch „Spezialitäten“, die eigens für Kunden entwickelt werden?

Gerade im Ledersektor, der überwiegend manuell produziert wird, ist dies auch in Kleinlosen möglich. Strickhandschuhe werden maschinell gefertigt, da benötigt es immer eine kritische Menge, um die Wirtschaftlichkeit darzustellen. Der Geschäftsbereich Feuerwehr/Polizei/Militär bietet im Grundsatz ja ausschließlich „Spezialitäten“.

Welches Feedback wünschen Sie sich von Ihren Kunden?

Es mag pathetisch klingen, aber wenn Kunden uns aus der Praxis berichten, ihre Mitarbeiter würden MCS-Handschuhe gerne tragen oder unsere Produkte würden lange halten, ist dies der Lohn unseres Engagements. Leider bewahrheitet sich oft das Sprichwort „Kein Tadel ist Lob genug“. Dabei wünschen wir uns einen regen Austausch zwischen den Nutzern, den Handelspartnern und uns.