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MCS SAFETY GEHT NEUE WEGE: REDUZIERTE PLASTIKVERPACKUNG!

Aus einer aktuellen Pressemeldung:

MCS SAFETY® reduziert Plastikverpackung

Klares Bekenntnis zur ökologischen Nachhaltigkeit

Tönisvorst. Schutzhandschuhe von MCS SAFETY® sind seit Gründung der Marke fester Bestandteil des PSA-Marktes. Die RAVE GmbH als Markeninhaber und Leistungserbringer entwickelt und produziert Schutzhandschuhe bereits seit über 70 Jahren und ist speziell bekannt für stringente Lederqualitäten, innovative Strickprodukte und eben für seine Bemühungen, sozial und ökologisch sinnvoll bzw. nachhaltig zu produzieren. Im Zuge der globalen Diskussion um Vermeidung von Plastikmüll wird RAVE GmbH/MCS SAFETY® ab Mitte 2018 auf Plastik in der Verpackung seiner Produkte verzichten und ist somit der erste Anbieter auf dem deutschen Markt in dieser Hinsicht. „Less Plastic, More Nature“ – so die Initiative des Herstellers.

Versandeinheiten mit 120 Paar Lederhandschuhen oder 144 Paar gestrickten Schutzhandschuhen sind üblich in der PSA-Branche. Dabei werden lederne Handschuhe traditionell mit 12 Paar-Bündel in PE-Beutel verpackt. Im Falle der gestrickten Produkte werden diese sogar paarweise in die entsprechenden Tüten eingeschweißt.

„Dieser Verpackungswahn erzeugt unangemessen und unverhältnismäßig viel Plastikmüll“, sagt Jan Müller, Geschäftsführer der RAVE GmbH, unter der die Marke MCS SAFETY® vermarktet wird. „Man muss sich den Durchlauf von gestrickten Handschuhen in einem mittelständigen Industrieunternehmen einmal in PE-Beuteln vorstellen. Dann wird schnell deutlich, dass dies hinsichtlich der Umweltaspekte äußerst bedenklich ist“, so Müller weiter.

Schon in dem Leitbild und der Philosophie von MCS SAFETY® ist nachzulesen, dass Nachhaltigkeit ein gewichtiges Thema ist. Dies betrifft alle Bereiche, d.h. Materialauswahl, Produktentwicklung, Produktion, Logistik. „Dabei wird der Begriff Nachhaltigkeit heut leider sehr inflationär genutzt und oftmals nicht mit ausreichend Inhalt gefüllt. Wir bei MCS SAFETY® setzen uns mit den Einzelprozessen sehr eindringlich auseinander und versuchen, Änderungen herbeizuführen, wenn diese machbar, pragmatisch und wirtschaftlich realisierbar sind. Dabei ist es wichtig, die Verhältnismäßigkeit einzuhalten“. „Die Produktion in asiatischen Schwellenländern ist geprägt von anderen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen. Die europäische Sicht ist hier nicht anwendbar und Veränderungen haben immer auch weitreichende Konsequenzen zur Folge“, erläutert Jan Müller. „Wir sind bemüht, das in unserem Rahmen Mögliche umzusetzen, dabei immer noch wirtschaftlich zu arbeiten. Aufgrund unserer Größe können wir maximal Impulse geben und Initiativen einleiten. Den Markt als solchen können wir allerdings nicht ändern“, erklärt Müller weiter.

Die Produktsicherheit ist mit der Verpackung und dem damit verbundenen Material maßgeblich verbunden. Im Falle von Lederhandschuhen werden Produkte aus einem natürlichen Material auf den Weg aus einem subtropischen Klima auf den europäischen Markt verbracht. Der Schutz dieses Materials vor thermischen Risiken steht an erster Stelle, allerdings hat die Plastikverpackung der Vergangenheit lediglich während der Monsunzeit seine Bestimmung entfaltet. Heute werden Lederhandschuhe entweder vor dieser Jahreszeit produziert oder aber mittels temperaturgeführter Logistik versandt. Hinsichtlich der Strickprodukte gibt es prinzipiell keinerlei nachvollziehbare Begründung für den Einsatz von Plastiktüten außer eben dem Produktmarketing.

„Mit MCS SAFETY® waren wir uns schon immer einig, dass wir ein hohes Maß an sozialer und ökologischer Verantwortung tragen und diese eben auch nicht in Gänze auf die Produktionsländer abschieben können“, sagt Jan Müller. „Mit unserer Initiative Schutz verpflichtet versuchen wir, dies in der Kommunikation zu veranschaulichen. Jedoch sind wir – ist im Grunde jedes importierende Unternehmen verpflichtet – seinen Teil diesbezüglich beizutragen“.

RAVE GmbH investiert mit seiner Marke MCS SAFETY® weiterhin in die Installation von Regenauffangbecken, Solar- und Kläranlagen in seinen Produktionsstätten. Zudem arbeitet man auf Grundlage einer eigens formulierten Working Charta, deren Einhaltung teils mehrfach im Jahr durch unangekündigte Kontrollen überprüft wird. Herr Jan Müller, Geschäftsführer der RAVE GmbH setzt sich zudem für die Institutionalisierung der Interessen in den jeweiligen Produktionsländern ein.